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Grundlagen

Leibrente

Immobilienverkauf, bei dem die Zahlung in Form einer Rente erfolgt, die dem Verkäufer bis zu seinem Tod ausgezahlt wird, mit oder ohne anfängliche Einmalzahlung.

Vollständige Definition

Die Leibrente ist eine einzigartige Form der Immobilientransaktion, bei der der Erwerber (Rentenschuldner) eine Immobilie kauft, indem er dem Verkäufer (Rentenberechtigter) bis zu dessen Tod eine periodische Rente zahlt. Diese Form kann eine anfängliche Zahlung umfassen, die als „Einmalzahlung (Bouquet)" bezeichnet wird.

Die Leibrente existiert seit dem Mittelalter und stellt eine vorteilhafte Lösung für beide Parteien dar: Der Verkäufer profitiert von einem zusätzlichen Einkommen sein ganzes Leben lang, während der Käufer eine Immobilie zu einem oft unter dem Marktwert liegenden Preis erwirbt.

In Luxembourg gewinnt die Leibrente an Beliebtheit als Vermögenslösung für Senioren, die ihren Lebensstandard verbessern und gleichzeitig in ihrer Wohnung bleiben möchten. Diese Transaktion wird durch das luxemburgische Code civil geregelt und erfordert die Mitwirkung eines Notars.

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