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Finanzielles

Leibrente

Betrag, der dem Verkäufer periodisch (monatlich oder vierteljährlich) bis zu seinem Tod ausgezahlt wird, berechnet nach dem Immobilienwert und der Lebenserwartung.

Vollständige Definition

Die Leibrente ist die periodische Zahlung (in der Regel monatlich), die der Käufer (Rentenschuldner) sich verpflichtet, dem Verkäufer (Rentenberechtigter) bis zu dessen Tod zu zahlen. Sie ist das zentrale Element des Leibrentenvertrags.

Die Berechnung der Rente berücksichtigt mehrere Faktoren: den Verkehrswert der Immobilie, die Höhe der Einmalzahlung, das Alter des Verkäufers (Lebenserwartung gemäß den Sterbetafeln) und im Fall einer bewohnten Leibrente den Wert des Wohnrechts. Je jünger der Verkäufer ist, desto niedriger ist die Rente, da sie über einen potenziell längeren Zeitraum gezahlt wird.

Die Rente wird jährlich indexiert, in der Regel anhand des Verbraucherpreisindex, um ihre Kaufkraft zu erhalten. Im Falle der Nichtzahlung profitiert der Verkäufer von Garantien (Verkäuferprivileg, auflösende Klausel). In Luxembourg kann ein Teil der Rente je nach Alter des Verkäufers zum Zeitpunkt des Verkaufs steuerbefreit sein.

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